Persönliches
Maike Susan Tatzig kommt am 22. Juni 1973 als Tochter zweier Nordlichter (auf der beruflichen Durchreise der Eltern) im schönen Minden an der Weser zur Welt und wächst behütet im beschaulichen Ostwestfalen auf. Sie hat eine ältere Schwester, mit der sie sich heute gut versteht… Da ihre Eltern total gern umzogen, lernt sie in den ersten 15 Jahren ihres Lebens diesen Teil Deutschland sehr gut kennen. Kleine Örtchen wie Lockhausen und Lippinghausen haben bis heute bleibende Eindrücke hinterlassen. Ihr Abiturzeugnis holt sich Maike 1992 im Gymnasium am Markt in Bünde ab, um sich damit dann in die 30 Kilometer entfernte, landschaftlich sehr reizende Weltstadt Bielefeld zu wagen. Dort hält sie es weitere 4 Jahre aus, bis die Welt ruft. Erst reist sie beruflich durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Direkt im Anschluss schippert Maike dann auf dem Schiff einmal um den Erdball.
Zurück in Deutschland, zieht es die vom Fernweh befreite dann ins fröhliche Rheinland, nämlich nach Köln. Dort lernt Maike ihren Mann kennen und gemeinsam beschließen die beiden, dass sie bis ans Ende ihrer Tage in der Domstadt bleiben wollen. Unterstützt werden die Wahlkölner dabei von ihrem Hund Mephisto, der vor 5 Jahren ebenfalls nach Köln immigriert ist, geboren in Herscheid im temperamentvollen Sauerland.
Ausbildung
Noch während ihrer Schulzeit beginnt die damals 15-Jährige eine klassische Gesangsausbildung bei einer Opernsängerin.
Trotz aller Ablenkungen des Teenageralters, macht Maike im Jahr 1992 ihr Abitur. Zwei Jahre später schließt sie strebermäßig ihre Kollegschul-Ausbildung zur Grafikdesignerin ab.
Musik und Gesang
Maike kommt aus einem sehr musikalischen Elternhaus. Ihr Papa behauptet bis heute, er könne Geige spielen, ihre Mama spielt recht anständig Klavier und gemeinsam mit ihrer Schwester Christina wird sie schon in jungen Jahren gezwungen, ihr Stimmchen im Duett bei sämtlichen Familienfeierlichkeiten zum Klingen zu bringen. Spaß hat sie dann aber doch dabei und als ihre Eltern merken, dass sie größeres Talent hat, finanzieren sie ihr eine klassische Gesangsausbildung. Mit 15 sammelt Bündes Goldkelchen, wie die Neue Westfälische Zeitung gern titelt, erste Bühnenerfahrung auf Talentwettbewerben in Deutschland, arbeitet als Studio-Sängerin, singt dort z.B. lustige Radiospots für Radio NRW und versuchte sich auch mal selbst als Komponistin…
Bei einem Auftritt mit der Gesangsformation Art of Voice wird Udo Jürgens auf Maikes Stimme aufmerksam. Gemeinsam mit ihr nimmt er 1996 in den legendären Berliner Hansa-Studios die beiden Duette “Never give up” und “Einmal, wenn du gehst” auf. Ein Jahr später begleitet ihn Maike auf 111 Konzerten seiner „Gestern-heute-morgen“-Tour als Backgroundsängerin und Duettpartnerin.
Danach bleibt sie der Bühne treu, aber plötzlich schaukelt diese: Als Sängerin des Showteams der MS Astor fährt sie um die ganze Welt und begeistert dabei fast 2 Jahre lang freundliche Kreuzfahrer.
1999 hat Maike wieder festen Boden unter den Füßen und nimmt gemeinsam mit dem Komponisten Dirk Martin in den Hamburger Hafenklang Studios den offiziellen Song zur Landesgartenschau 2000 auf.
Seit das Fernsehen sie voll in Anspruch nimmt, kommt die Singerei leider viel zu kurz. Zwischendurch springt Maike dann aber doch mal ins Tonstudio und singt die Titelmelodien mancher TV-Show ein, wie z.B. „ Das Leben in der Schillerstraße…“
Sport
Sport spielt schon immer eine wichtige Rolle in Maikes Leben. Kaum kann sie laufen, ist sie schon im Schwimmverein, als sie schwimmen kann, werden fast alle anderen Sportarten ausprobiert. Ob Tennis, Ballett, Volleyball, Kartfahren, Squash, Laufen, Skaten, Mountainbiking, Tae Bo, oder, oder, oder… Hauptsache, Maike ist in Bewegung, denn das macht ihr deutlich mehr Spaß, als in der Schule still zu sitzen.
Im Jahr 2000 macht die Wahlkölnerin im schönen Ägypten ihren Tauchschein. In kurzer Zeit müssen nun hingebungsvoll die verschiedenen Unterwasserwelten erkundet werden. Doch nach einem Tauchunfall im Jahr 2003 widmet sie sich diesem Hobby heute nur noch selten. Was aber auch damit zusammenhängen könnte, dass sie seit drei Jahren Golf spielt und jetzt viele freie Minuten auf dem Golfplatz verbringt. At last but noch least: Auch vor Eishockey macht die leidenschaftliche Sportlerin nicht halt und trainiert bereits seit über einem Jahr in der Betriebsmannschaft der Hurricane Fernsehproduktion GmbH (produziert „Schillerstraße“). Coach der Nachwuchs-Haie ist der ehemalige Eishockeyprofi Thomas Brandl, den Maike beim Golfen kennen gelernt hat. Auch Dieter Nuhr gehört mittlerweile zu der von Maike liebevoll als „Hacker-Mannschaft“ bezeichneten Truppe.
Moderation und Show
Im Jahr 2000 steht Maike zum ersten Mal als Moderatorin vor einer Fernsehkamera. Dort fühlte sie sich direkt pudelwohl und moderiert viele Live-Shows für RTL II, wie z.B. Big Brother-Das Quiz. Dort plaudert und zockt sie zu nächtlicher Stunde mit Fans der Container-Show. Nach 180 Folgen und vielen Augenringen später geht es bei RTL II weiter mit der Vorberichterstattung zu Big Diet.
2002 moderiert Maike auch unterhalb der Wasseroberfläche, nämlich Deutschlands erstes Tauchmagazin DeepTV bei N24. Ein Jahr später steht sie dann gemeinsam mit Hugo Egon Balder vor der Kamera für den Tanzmarathon bei 9live.
Nach 2-jähriger Abstinenz kehrt Maike im September 2005 als Spielleiterin der Sat.1-Comedy Schillerstraße auf den Bildschirm zurück.
Nebenbei versucht sie sich auch mal in Produktionen mit Drehbuch, wie z.B. in einer Nebenrolle der Sat.1-Serie Maddin in Love, in der RTL-Gala World of Comedy oder der Pro7-Comedy Granaten wie wir mit Max Giermann.
Autorin und Produzentin
Im Jahr 2003 wechselt Maike Tatzig hinter die Kamera. Seitdem hat sie z.B. die Sat.1-Show Genial daneben in den Anfängen redaktionell begleitet und später gemeinsam mit KD Langenstein das Buch zur Sendung herausgegeben.
Anfang 2004 entwickelt Maike die Idee zur Comedy-Sendung Schillerstraße. Als ausführende Produzentin ist sie bis heute für alle Folgen des Sat.1-Erfolgsformates verantwortlich. Die Serie wird in den folgenden Jahren mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert. Sie erhält den Deutschen Fernsehpreis, den Deutschen Comedypreis, den internationalen Fernsehpreis Die goldene Rose, die österreichische Romy und den Radio Regenbogen Award.
Auf eigenen Wunsch geht die Schillerstraße nach 111 Folgen in eine längere Pause. Am 30. Januar 2009 ging die Schillerstraße in einer 12-teiligen Staffel wieder auf Sendung. Diesmal mit dem großartigen Jürgen Vogel in der Hauptrolle.
Die nächste Staffel mit weiteren 12 Folgen läuft im Winter 2009/2010 wieder am Freitag um 20.15 Uhr in Sat.1.